Zusammenhalt
Zusammenhalt ist etwas, das unsere Gemeinden lebendig macht. Er zeigt sich nicht nur bei großen Veranstaltungen, sondern auch in den kleinen Gesten des Alltags: in einem freundlichen Gespräch, einem offenen Ohr, gegenseitiger Hilfe und der Bereitschaft, füreinander da zu sein.
Wir leben in turbulenten Zeiten oder mit mul- tiplen Krisen, wie es die Medien nennen. Diese auszuhalten kostet viel Kraft. Durch Populismus wollen manche die Gesellschaft auseinander treiben, sie stellen die einen über andere. Dabei sind wir alle gleich wertvoll und haben es verdient, auch so behandelt zu werden. Nicht umsonst ist der erste Artikel in unserem Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. [...]“ – Art. 1. (1) GG. Jeder Mensch hat seine Würde, egal wer er ist und in welcher Situation er sich befindet. Es macht auch deutlich, dass das auf uns alle zutrifft, gleichermaßen, ohne Wertung, ohne Unterscheidung. Für uns Christen ist das eigentlich nichts neues, Zusammenhalt und Gleichberechtigung sind Kernelemente christlichen Lebens und sind die Grundlage jeder Gemeinschaft.
Diese Gemeinschaft kann erhalten werden, wenn wir für unsere gemeinsamen Werte einstehen. Uns daran erinnern: Wir sind nicht allein, Gott verspricht uns, wenn wir dafür einstehen, geht er mit uns und ist uns immer treu, wir gehen diesen Weg gemeinsam. Dabei sind wir selbst gefragt, wir müssen uns immer wieder daran erinnern, uns zu kümmern, uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen.
Im Hebräerbrief findet sich eine Textstelle, die das unmissverständlich zum Ausdruck bringt: „Wir wollen unbeirrt an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen. Denn Gott, auf dessen Versprechen sie beruht, ist treu.
"Wir wollen uns umeinander kümmern und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen.“
Hebräer 10,23-24 (BasisBibel)
Ich wünsche mir, dass uns das gelingt.
Liebe Grüße, Ihr/euer Diakon Robin Buß