++++Gemeindeleben++++

Rund um die Kirche ist eigentlich auch in diesen Zeiten immer etwas los. Die alten Grabsteine, die bisher in der Leichenhalle gelagert wurden, stehen jetzt - vor Umweltschäden gesichert - für alle zugänglich im Außenbereich und erhalten eine Informationstafel. Ein Baumpfleger kontrollierte die Bäume auf dem Friedhof, notwendige Baumschnittarbeiten sollen im Frühjahr erledigt werden. Astrid und Klaus Gutsch sowie Heinz Rehbock halten alles am Laufen. Für dieses Engagement können wir ihnen nicht genug danken!

 

Neuerungen auf unserem Friedhof

Bekanntlich bieten wir seit etlichen Jahren auf der neuen Fläche jenseits der Straße Grabstellen an, die für Angehörige pflegefrei sind. Dort erfolgen Beisetzungen im Beisein der Hinterbliebenen unter dem grünen Rasen und unter inzwischen stattlich gewachsenen Bäumen. Dieses Angebot ist vergleichbar mit Friedwald-Bestattungen. Wobei wir nicht nur Urnen-, sondern auch Sargbeisetzungen ermöglichen. Aber: Unser „Friedwald“ befindet sich direkt vor Ort und ist im Gegensatz zu den Friedwäldern im Deister oder in Uetze auch fußläufig erreichbar.

Am zentralen Denkmal dieses Grabfeldes erinnern an jeden dort Begrabenen kleine quadratische Sandsteine, die die Namen und das Geburts- und Todesjahr der Verstorbenen tragen. Nach mittlerweile knapp 130 Beisetzungen war der Platz für die Namenssteine erschöpft. Daher haben wir das Denkmal-Ensemble im Sommer um einen zusätzlichen Weg und Ring für die Gedenksteine erweitert, siehe Foto

Und auch auf dem alten Friedhofsteil tut sich derzeit einiges. Dank eines Teils der im vergangenen Jahr erbetenen Kirchgeldspenden können wir einen lang gehegten Wunsch umsetzen. Im Gebüsch zwischen Friedhof und Gemeindehaus stehen relativ versteckt drei uralte Grabsteine. Zwei weitere rund 400 Jahre alte historische Steine befinden sich für Besucher unsichtbar in der ehemaligen Leichenhalle. Dieses Bauwerk wird für seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt und dient nur noch als Lagerraum.

Alle fünf Steine werden künftig für Jedermann sichtbar die Außenwände besagter Halle schmücken. Auf kleinen Tafeln sollen zudem die zum Teil kaum noch lesbaren Grabstein-Inschriften genannt werden. Das Foto zeigt Mitarbeiter der Bildund Steinhauerei Heins aus Burgdorf, die
mit großer Umsicht und Spezialgerät die bis zu 800 kg schweren Grabdenkmäler umsetzen.

Je nach Witterung rechnen wir mit einem Abschluss dieser und weiterer Arbeiten spätestens im kommenden Frühjahr.

Für Fragen zu unserem Friedhof, auch zu Möglichkeiten einer Vorsorge für Hinterbliebene, steht Ihnen der Unterzeichner gern zur Verfügung.

Für die Friedhofsverwaltung
Klaus Gutsch, Tel.: 05136-4010

Bestattungen auf dem Friedhof der Ev.-luth. St. Nikolai Kirchengemeinde in Kirchhorst

Was ist im Todesfall zu tun?

Viele Informationen und Hilfestellungen erfahren Sie unter https://friedhof.kkbubl.de/wissenswertes/informationen-und-hilfen/

Nachstehend nennen wir die Besonderheiten für unseren Kirchhorster Friedhof.

Anspruch auf Bestattung in Kirchhorst

Auf unserem Friedhof werden - unabhängig von einer Kirchenmitgliedschaft - Mitbürger*innen bestattet, die bei ihrem Ableben den Wohnsitz in Kirchhorst hatten oder ein Recht auf Beisetzung in einer bestehenden Wahl- bzw. Hofgrabstelle besaßen. Über jederzeit mögliche Ausnahmen von diesem Grundsatz entscheidet das Pfarramt mit dem Kirchenvorstand. Sofern z. B. die letzten Lebensjahre in einem auswärtigen Alten-/Pflegeheim verbracht worden sind, der Lebensmittelpunkt davor aber in unserem Dorf lag, steht dies dem Wunsch, in Kirchhorst bestattet zu werden, nicht entgegen. Gleiches gilt, falls in Kirchhorst ansässige Angehörige eine Beisetzung ihrer nahen, aber außerhalb Isernhagens wohnhaft gewesenen Verwandten auf unserem Friedhof wünschen. 

Angeboten werden

- Reihengrabstätten, Wahlgrabstätten (auch mehrstellig), Urnenwahlgrabstätten (für 4 Urnen).

Die Ruhezeit beträgt 25 Jahre. Bei Wahlgräbern und Urnenwahlgräbern ist für weitere 5 bis 25 Jahre eine Verlängerung möglich. Wahlgrabstätten werden nicht nur auf der neuen Friedhofsfläche sondern ebenso auf dem alten Friedhofsteil rund um die Kirche vergeben.

- Wahlgrabstätten vergeben wir in begrenzter Zahl auch zu Lebzeiten.

- Grabstellen für Sarg- oder Urnenbeisetzungen „unter Bäumen und dem grünen Rasen" in einer für Angehörige pflegefreien Gemeinschaftsgrabanlage (auch für Früh- und Totgeburten). Fotos finden Sie unten in der pdf-Datei "Gebühren ...".

Die Ruhezeit von 25 Jahren kann nicht verlängert werden; die Belegung erfolgt wie bei Reihengräbern. In der Gebühr ist ein vom Friedhofsträger in Auftrag zu gebender quadratischer Obernkirchener Sandstein enthalten, der Name, Geburts- und Todesjahr enthält und am zentralen Denkmal bzw. am Weg dorthin seinen Platz findet. Nur bei Früh-/Totgeburten kann auf den Stein verzichtet werden.

Die Sarg- oder Urnenbeisetzung erfolgt konventionell im Beisein der Trauergemeinde. Kränze/Blumenschmuck verbleiben für maximal 6 Wochen auf dem Grab und werden danach samt Hügel vom Friedhofsträger abgeräumt, der für eine Rasenabdeckung sorgt. Spätere Blumen oder Grablichte (keine großformatigen Schalen, Gestecke, o. Ä.) dürfen nur am persönlichen Namensstein abgelegt werden.

- völlig anonyme Beisetzungen sind auf dem Kirchhorster Friedhof nicht möglich.

Nutzung der Kirche für Trauerfeiern

Die Kirche kann - unabhängig von einer Kirchenmitgliedschaft - für Trauerfeiern mit Sarg/Urne genutzt werden. Eine voluminöse, überladende Ausstaffierung des von gotischer Wand- und Deckenmalerei geprägten Altarraums mit Aufbahrungsleuchtern, Lebensbäumen u. Ä. widerspricht dem Charakter des Ortes und ist nicht gewünscht.

Weitergehende Fragen

klären Sie bitte mit Herrn Gutsch, Mühlenweg 12, 30916 Isernhagen, Tel. 05136/4010, E-Mail: gutsch-kirchhorst@web.de, der für die Verwaltung des Friedhofs zuständig ist.