„Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ Römer 8,14

Liebe Gemeinde,

In wenigen Tagen feiern wir Pfingsten. Genauso wichtig wie Weihnachten und Ostern, aber viel unbekannter. An Pfings- ten kommt kein Christkind, auch kein Os- terhase, da kommt der Heilige Geist. Des- halb ein Bild von einem Windrad. Warum ist das Windrad ein Symbol für Pfingsten?

Zum einen, weil in der Bibel das Kommen des Geistes mit einem gewaltigen Wind verglichen wird. Und an Pfingsten erin- nern wir uns, dass Gott durch seinen Hei- ligen Geist immer wieder „frischen Wind“ in unser Leben bringt und wir nicht allein auf unsere Kraft angewiesen sind.

Denken wir an die Jünger, die beieinander sitzen. Sie haben erlebt, dass Jesus lebt, aber sie wagen nicht, es anderen weiter- zusagen. Sie sitzen hinter verschlosse- nen Türen ohne Mut und voll Angst vor Verfolgung.

Doch dann schenkt Gott ihnen seinen Geist. Sie verspüren neue Kraft und fan- gen an zu predigen.

Wo Gottes Geist am Werk ist, da kommt ein frischer Wind in unser Leben, nicht im- mer wie ein Sturm, manchmal auch wie ein leises Säuseln – aber trotzdem erfri- schend und belebend.

Wo Gottes Geist am Werk ist, da kann Neues entstehen, kann Sorge sich in Zu-

versicht und Miss- mut sich in Freund- lichkeit verwandeln.

Doch noch ein zweiter Gedanke ist mir wichtig.

Wir können den Heiligen Geist nicht herbeizwingen. Er weht, wo er will und wann er will. Wenn Neues in unserem Le- ben geschieht und Unerwartetes, dann ist dies ein Geschenk Gottes an uns, ein Wunder, das uns geschieht.

Vielleicht kann in Zukunft jedes Windrad, das Sie sehen, an diese Hoffnung und den frischen Wind Gottes erinnern.

Ein gesegnetes Pfingstfest und einen wunderbaren Sommer!

Pastorin Susanne Jürgens

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