Liebe Kirchhorster, liebe Neuwarmbüchener,

Liebe Kirchhorster, liebe Neuwarmbüchener,

wir befinden uns in diesen Tagen in einer noch nie dagewesenen Situation. Zahlreiche produzierende Betriebe stehen still oder arbeiten reduziert. Viele Arbeitnehmer in der Dienstleistungsbranche arbeiten von zu Hause und versuchen den eigenen Betrieb am Laufen zu halten. Was uns jedoch direkt und auch persönlich angeht, ist die Tatsache, dass durch die Ausgehbeschränkungen und die vorübergehenden Geschäftsschließungen starke Einschränkungen des täglichen Lebens einhergehen. Die meisten von uns werden damit wohl mehr oder weniger gut zurecht kommen.

Es gibt jedoch mit Sicherheit Nachbarn, Bekannte oder Freunde, die durch Vorerkrankungen oder durch ihr hohes Alter besonders eingeschränkt sind, weil Sie entweder nicht mobil sind oder zu der erkannten Risiko-Gruppe gehören und sich daher nicht mehr vor die Tür trauen. Teilweise sind sie wohl auch in der Grundversorgung mit den Dingen des täglichen Lebens eingeschränkt - und damit meine ich nicht nur Klopapier, Nudeln und Mehl.

Die Kirchengemeinde versucht, ein Helfernetzwerk zu etablieren, damit wir diesen Menschen helfen können, bis sich die Lage wieder normalisiert.

Hierzu haben wir eine Hotline eingerichtet, die sich um die Koordination der Helfer und der Bedürftigen kümmert. Diese Funktion übernimmt dankenswerter Weise unsere Diakonie Judith Schoppe.

Das Netzwerk ist unter der Nummer 0157-348 764 18 sowohl für die Helfer als auch für die Hilfesuchenden zu erreichen.

In erster Linie denken wir bei der Hilfe an Einkäufe, aber auch dringende Botendienste oder einfache Gespräche sind hier denkbar.

Wenn Sie sich entschliessen sollten, helfen zu wollen, bitten wir Sie auf jeden Fall die eigene Gesundheit zu beachten wie auch die der Hilfesuchenden.

Hierzu möchten wir für beide Seiten folgende Mindest-Regeln vereinbaren, damit sich alle danach richten können:

Jeder Helfer übernimmt möglichst nur einen Hilfe-Suchenden, damit eine mögliche Streuung von Viren nicht unbemerkt aktiv vergrößert wird. -

Die Einkaufsliste am besten telefonisch (oder per Mail) aufnehmen.

- Klären, wie es mit der Bezahlung laufen soll.

- Kein Handschlag, keine Berührung

- nur ein Lächeln hilft!

- Nicht das Haus betreten

- Abstand halten.

- Einkäufe in Tüten oder Kisten übergeben.

  - Einmalhandschuhe tragen (1 Paar beim Einkaufen bis zum Auto, 1 weiteres vom Auto bis zur Auslieferung)

- Hände desinfizieren/waschen vorher / nachher !

Ich bin mir sicher, dass wir diejenigen unter uns, die Hilfe benötigen mit dem großen Zusammenhalt unseres Dorfes unterstützen können.

Unser Ziel ist es, dass wir spätestens im Spätsommer wieder gemeinsam durch unser Dorf gehen dürfen und alle zumindest die aktuellen Sorgen langsam vergessen können.

Vielen Dank im voraus für Ihre Hilfe!

Ihr Kirchenvorstand.

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